Ästhe­ti­sche Dermatologie

Behand­lung mit Botox 

Bei der Fal­ten­be­hand­lung mei­ner Pati­en­ten lege ich beson­de­res Augen­merk auf die Aus­wahl zuver­läs­si­ger und siche­rer Prä­pa­ra­te und die Erhal­tung Ihrer natür­li­chen und indi­vi­du­el­len Ausstrahlung.

Mimisch beding­te Fal­ten wer­den mit Botu­li­num­to­xin-Prä­pa­ra­ten behan­delt, die aus­schließ­lich von füh­ren­den Her­stel­lern stam­men (z.B. Bocou­ture®). Botu­li­num­to­xin wird auf natür­li­che Wei­se von Bak­te­ri­en syn­the­ti­siert und ist in der Lage, die ner­va­le Ansteue­rung von Mus­keln zu hem­men. Bei einer ästhe­ti­schen Fal­ten­be­hand­lung macht man sich die­se Funk­ti­ons­wei­se zu Nut­zen, indem man eine exakt dosier­te Men­ge die­ser Sub­stanz gezielt appli­ziert und somit die moto­ri­sche Akti­vi­tät des behan­del­ten Mus­kels in gewünsch­ter Wei­se dämpft. Somit kön­nen moto­risch beding­te Fal­ten auch bei erhal­te­ner (Rest-) Mimik redu­ziert wer­den. Mit gro­ßem Erfolg wer­den so v.a. Zor­nes­fal­ten der Gla­bel­la­re­gi­on, Fal­ten an der Stirn („Den­ker­fal­ten“) und den Augen („Krä­hen­fü­ße“), behandelt.

Eben­so erfolg­reich ist in der Regel die The­ra­pie von Migrä­ne- oder Span­nungs­kopf­schmer­zen mit einem Botu­li­num­to­xin-Prä­pa­rat. Auch im Fall von über­mä­ßi­gem Schwit­zen unter den Ach­seln führt die geziel­te The­ra­pie mit Botox (Botu­li­num­to­xin) in der Regel zu sehr guten Ergeb­nis­sen und zufrie­de­nen Patienten! 

Pro­fes­sio­nel­les Glykolsäure-Peeling 

Wie Sie sich füh­len, hängt häu­fig damit zusam­men, wie Ihre Haut aus­sieht und sich anfühlt. Umwelt­ein­flüs­se oder gene­ti­sche Fak­to­ren kön­nen die­se nega­tiv beein­flus­sen. Fal­ten, Unrein­hei­ten, Aknen­ar­ben, tro­cke­ne oder glanz­lo­se Haut sowie Pig­ment- und Alters­fle­cken sind die Fol­ge und las­sen unser Haut­bild oft uneben, fahl und unge­sund erscheinen.

Die Neo­Stra­ta® Alpha-Hydro­xy­säu­ren-Pro­dukt­li­nie wur­de unter der Lei­tung von Dr. Euge­ne Van Scott und Dr. Ruey Yu seit 1988 ent­wi­ckelt. Bei­de gel­ten noch heu­te als Pio­nie­re und Weg­be­rei­ter in For­schung und Anwen­dung von Frucht­säu­ren in der­ma­to­lo­gi­schen Kos­me­tik­pro­duk­ten. Ihre zahl­rei­chen Publi­ka­tio­nen, die sich mit den Fort­schrit­ten auf dem Gebiet der Alpha-Hydro­xy­säu­ren-The­ra­pie beschäf­ti­gen, sind in vie­len nam­haf­ten medi­zi­ni­schen Fach­zeit­schrif­ten erschienen.

Die Wirk­sam­keit der Neo­Stra­ta® Pro­duk­te wur­de welt­weit in zahl­rei­chen kli­ni­schen Stu­di­en getes­tet und bewiesen.

Gly­kol­säu­re­häl­ti­ge Neo­Stra­ta® Prä­pa­ra­te ste­hen in ver­schie­de­nen Stär­ken, Zube­rei­tun­gen und Zusam­men­set­zun­gen zur Ver­fü­gung für jeden Haut­typ, jedes Alter und eine Viel­zahl von Indikationen.

Bei Anwen­dung unter ärzt­li­cher Kon­trol­le sind die Neo­Stra­ta® Pro­duk­te in der Lage, Akne zu ver­min­dern, Aknen­ar­ben und Haut­un­rein­hei­ten zu behan­deln, Fält­chen zu glät­ten, Pig­ment­stö­run­gen auf­zu­hel­len, Poren zu ver­fei­nern und ihr ein gesün­de­res Aus­se­hen zu verleihen.

Häu­fi­ge Fra­gen zu Glykolsäure-Peeling

Gly­kol­säu­re gehört zu den Alpha-Hydro­xy­säu­ren (AHA), die häu­fig als „Frucht­säu­ren“ bezeich­net wer­den, da sie natür­li­cher­wei­se in ver­schie­de­nen Früch­ten vorkommen. 

Bei die­sem Ver­fah­ren wird mit Gly­kol­säu­re die obe­re, tote Horn­zell­schicht ent­fernt, so dass dar­un­ter lie­gen­des fri­sches, intak­tes Haut­ge­we­be zum Vor­schein kommt. Durch das Abschä­len der obe­ren Haut­zel­len wird die natür­li­che Haut­er­neue­rung ange­regt, die Kol­la­gen­pro­duk­ti­on nimmt eben­falls zu und es kommt zu einer gleich­mä­ßi­ge­ren Melanin­ver­tei­lung. Zusätz­lich kommt es zu einer erhöh­ten Was­ser­bin­dung der Haut (Hydra­ta­ti­on). Ins­ge­samt zeigt sich das Bild einer straf­fe­ren, fes­te­ren und rosi­ge­ren Haut mit eben­mä­ßi­ge­rem Teint. 

  • Fal­ten und Fältchen
  • Akne, Unrein­hei­ten und Aknenarben
  • Ver­grö­ßer­te Poren, ver­grö­ber­tes Hautrelief
  • Fol­li­ku­li­tis
  • Hyper­pig­men­tie­run­gen, Altersflecken
  • tro­cke­ne, schup­pi­ge, raue Haut und Hyper­ke­ra­to­sen (Ver­hor­nungs­stö­run­gen)
  • Rosacea
  • stump­fer Teint

  • Bei aku­ter Herpesinfektion
  • Virus­war­zen
  • Ora­le Ein­nah­me von Vit­amin A Säu­re Prä­pa­ra­ten in den letz­ten 6 Monaten
  • Bei noch hei­len­den Wun­den (z.B. nach OP)
  • Hyper­tro­phe und Keloidnarben
  • Kryo­the­ra­pie in den letz­ten 6 Monaten
  • Schwan­ger­schaft und Stillzeit
  • Son­nen­brand
  • Star­ke Anfäl­lig­keit für post­in­flamma­to­ri­sche Hyperpigmentierungen
  • Aktu­ell statt­fin­den­de Radio-Photochemotherapie

Im Grun­de kann fast jedes Kör­per­teil gepeelt wer­den- Gesicht, Hals, Dekol­le­te, Rücken und Schul­tern (zB bei Akne) Hän­de, Füße, Arme, Bei­ne (zB bei Verhornungsstörungen). 

Nach einer ca. zwei­wö­chi­gen Vor­be­hand­lung mit auf Ihre Haut abge­stimm­ten NEO­STRA­TA Home­ca­re Pro­duk­ten wird bei uns in der Pra­xis nach einer spe­zi­el­len Rei­ni­gung (zur pH-Wert-Opti­mie­rung) die Pee­ling­lö­sung auf­ge­tra­gen, die nach einer Ein­wirk­zeit von weni­gen Minu­ten unter ste­ti­ger ärzt­li­cher Auf­sicht wie­der neu­tra­li­siert wird. Es erfolgt eine Küh­lung der Haut und zum Schluss wird eine beru­hi­gen­de Pfle­ge­lo­tion auf­ge­tra­gen, die zu einer schnel­le­ren Rege­ne­ra­ti­on der Haut führt. Unmit­tel­bar nach der Behand­lung ist direkt das Ergeb­nis sicht­bar durch ein fri­sche­res und glat­te­res Haut­bild mit einer spür­bar fei­ne­ren Tex­tur und einem strah­len­den Teint, manch­mal ist die Haut auch etwas gerö­tet, Sie sind aber gesellschaftsfähig. 

Wäh­rend des gesam­ten Behand­lungs­zeit­raums soll­te kon­se­quent auf die Anwen­dung eines hoch wirk­sa­men Licht­schut­zes (Son­nen­creme mit einem Licht­schutz­fak­tor 50+) geach­tet werden. 

Die ein­zel­nen Sit­zun­gen erfol­gen in ein- bis vier­wö­chi­gen Abstän­den. Ins­ge­samt benö­tigt man je nach Haut­typ und Haut­pro­blem ca. 6 — 12 Sit­zun­gen, um den gewünsch­ten Erfolg zu erzie­len Bei mehr­fa­cher Anwen­dung erreicht man eine ste­ti­ge Ver­bes­se­rung des Haut­be­fun­des und der Haut­struk­tur, da durch die beschleu­nig­te Zell­tei­lung die jün­ge­ren auf­nah­me­fä­hi­ge­ren Zel­len an die Ober­flä­che gelangen. 

Vam­pir-Lift

Das “Vam­pir-Lif­ting”, fach­lich auch als PRP-Plas­ma Lif­ting (PRP= Plate­let-Rich Plas­ma) bezeich­net, ist eine recht neue, risi­ko­ar­me Metho­de der effek­ti­ven Fal­ten­be­hand­lung. Zuletzt wur­de die Behand­lung durch Stars wie Kim Kar­da­shi­an bekannt.

Wegen der Ver­wen­dung von Blut­plas­ma wird die Behand­lung mit PRP als Vam­pir Lif­ting oder Dra­cu­la The­ra­pie bezeich­net. Das Ver­fah­ren ist ins­be­son­de­re auch für die Pati­en­ten geeig­net, die eine Behand­lung mit künst­li­chen Wirk­stof­fen ableh­nen und eine natur­be­las­se­ne Form der Fal­ten­be­hand­lung bevor­zu­gen. Der Wirk­stoff, der hier zu her­vor­ra­gen­den Resul­ta­ten führt, ist aus­schließ­lich das pati­en­ten­ei­ge­ne Blut, wel­ches zur Behand­lung spe­zi­ell auf­be­rei­tet wird.

Beim PRP-Vam­pir­lif­ting wird dem Pati­en­ten eine gerin­ge Men­ge Blut abge­nom­men, das anschlie­ßend zen­tri­fu­gi­ert und auf­be­rei­tet wird, so dass aus dem Blut rei­nes, hoch­kon­zen­trier­tes throm­bo­zy­ten­rei­ches Serum gewon­nen wird. Die­ses Serum ist reich an wert­vol­len Pro­te­inen und Wachs­tums­fak­to­ren, die die Rege­ne­ra­ti­on, die Zel­ler­neue­rung und Kol­la­gen­syn­the­se ankur­beln. Das Serum wird dann in das Unter­haut­ge­we­be inji­ziert. Wird die Behand­lung idea­ler­wei­se mit dem sog. Micro­need­ling , kurz CIT (Col­la­gen Induk­ti­ons The­ra­pie), kom­bi­niert, was den glät­ten­den Effekt noch­mals erhöht, spricht man vom “Vam­pir-Lif­ting” im eigent­li­chen und klas­si­schen Sin­ne. Auf die­se Wei­se wird ein rund­um ver­jün­gen­der Effekt erzielt. Die Haut wird auf­ge­frischt, Fal­ten, Nar­ben (Akne‑, Op- & Ver­let­zungs­nar­ben) sowie
Deh­nungs­strei­fen kön­nen behan­delt wer­den. Auch gegen bestimm­te Arten von Haar­aus­fall kann PRP ein­ge­setzt werden.

Es besteht auch die Mög­lich­keit, das PRP mit z.B. Hyaluron oder Vit­amin­cock­tails zu mischen und den gewünsch­ten Effekt dadurch zu verstärken.

Häu­fi­ge Fra­gen zum Vampir-Lifting

  • Haut­ver­bes­se­rung (Gesicht, Hals, Dekolleté)
  • Behand­lung von Aknenarben
  • Wund­be­hand­lung (ver­bes­ser­ter Heilungsverlauf)
  • Haar­aus­fall
    Es ist zu beach­ten, dass nur inak­ti­ve Haar­fol­li­kel wie­der akti­viert wer­den können.
  • Nach Haar­trans­plan­ta­tio­nen kann PRP zu einer bes­se­ren Ver­an­ke­rung der Haar­wur­zeln (Fol­li­kel) in der Haut beitragen

Das Vam­pir Lif­ting kann grund­sätz­lich in allen Berei­chen ein­ge­setzt wer­den, typi­sche Behand­lungs­re­gio­nen sind: 

  • Gesicht (Vam­pir Lifting)
  • Hals
  • Hand­rü­cken
  • Dekol­le­té
  • Kopf­haut
  • Deh­nungs­strei­fen
  • OP- und Verletzungsnarben
  • Aknen­ar­ben

Dem Pati­en­ten wird eine gerin­ge Men­ge Blut abge­nom­men, das anschlie­ßend zen­tri­fu­gi­ert und auf­be­rei­tet wird, so dass aus dem Blut throm­bo­zy­ten­rei­ches Serum gewon­nen wird. Das Serum wird dann in das Unter­haut­ge­we­be inji­ziert über sehr fei­ne Nadeln. Wir kön­nen dafür den Vital­in­jek­tor 2 ein­set­zen, so dass die Behand­lung schnel­ler und sehr schmerz­arm ver­läuft und durch das Micro­need­ling der Ver­jün­gungs­ef­fekt ver­stärkt wird. Anschlie­ßend wird der behan­del­te Bereich gekühlt und eine beru­hi­gen­de Pfle­ge aufgetragen.

Die Behand­lung dau­ert inkl. Blut­ab­nah­me, Auf­be­rei­tung und Wie­der­ver­ab­rei­chung ca. 60 Minu­ten und ist schmerz­arm, auf Wunsch kann aber das zu behan­deln­de Are­al mit einer Betäu­bungs­creme vor­be­rei­tet werden.

Da nur mit Eigen­blut­kon­zen­trat gear­bei­tet wird, sind kei­ner­lei all­er­gi­sche Reak­tio­nen durch Fremd­stof­fe zu befürchten!
Direkt nach den Injek­tio­nen kann es even­tu­ell zu Rötun­gen, Schwel­lun­gen oder blau­en Fle­cken kom­men, die aber nach ein paar Tagen von selbst abklin­gen und abge­deckt wer­den kön­nen. Am Tag der Behand­lung soll­ten Sie sich aber im Anschluss nichts mehr vornehmen. 

Unmit­tel­bar nach dem Lif­ting ist oft schon eine Straf­fung der Haut zu erken­nen. In den Tagen und Wochen nach der Behand­lung fin­det dann eine deut­li­che Kräf­ti­gung und Erneue­rung der Haut statt. Voll­stän­dig abge­schlos­sen ist der Pro­zess der Zell­re­ge­ne­ra­ti­on nach ca. 2–3 Monaten.

Um die bes­ten, nach­hal­tig wirk­sa­men Ergeb­nis­se zu erzie­len, emp­feh­len wir 3–5 Behand­lun­gen im Abstand von 4 Wochen.

Eine Auf­fri­schung durch PRP ein­mal halb­jähr­lich oder jähr­lich sta­bi­li­siert und ver­stärkt den Erfolg. 

  • Schwangerschaft/Stillzeit
  • Bei bestehen­den Krank­heiten, die durch Blut über­tra­gen wer­den (z.B. Hepa­ti­tis, HIV )
  • Stö­run­gen der Blut­ge­rin­nung, Auto­im­mun­erkran­kun­gen, Leber­krank­hei­ten, Krebs­er­kran­kun­gen spre­chen gegen eine Behand­lung.• Bei aku­ten oder chro­ni­schen der­ma­to­lo­gi­schen Erkran­kun­gen (z.B. Neu­ro­der­mi­tis oder Schup­pen­flech­te) soll­te man sehr zurück­hal­tend sein und im Ein­zel­fall entscheiden
  • Bei allen infi­zier­ten Haut­krank­hei­ten (z.B. akti­ve Akne, Pickel, Abszes­se), soll­te im betrof­fe­nen Are­al kei­ne Behand­lung erfolgen

Um das Risi­ko von Blut­ergüs­sen zu mini­mie­ren, soll­ten sie 8–10 Tage vor der Behand­lung kei­ne durch­blu­tungs­för­dern­den Medi­ka­men­te oder Prä­pa­ra­te (Aspi­rin, Ace­tyl­sa­li­cyl­säu­re, Johan­nis­kraut, Ging­ko, hoch­do­sier­te Vit­amin­prä­pa­ra­te, TCM­Prä­pa­ra­te) ein­neh­men. Die Vita­li­tät und Funk­ti­on der Blut­blätt­chen kann hier­durch gehemmt bzw. aus­ge­schal­tet wer­den. Ent­zün­dungs­hem­men­de Medi­ka­men­te, wie Ibu­profen und Diclo­fe­nac, sowie ande­re ähn­li­che Schmerz- und Rheu­ma­prä­pa­ra­te, sol­len eben­falls nicht ein­ge­nom­men werden. 

Reti­nol-Pee­ling (Vit­amin A Säure-Peeling)

Das Vit­amin A‑Säu­re-Pee­ling nimmt unter den che­mi­schen Pee­ling­ver­fah­ren eine Son­der­stel­lung ein, da es sich um ein neu ent­wi­ckel­tes Pee­ling­ver­fah­ren han­delt mit abwei­chen­dem Behand­lungs­ver­lauf. Anders als bei ande­ren che­mi­schen Pee­lings blei­ben die Wirk­stof­fe je nach Haut­emp­find­lich­keit 3–8 Stun­den auf der Haut und kön­nen vom Pati­en­ten selbst zu Hau­se abge­wa­schen werden.

Wir ver­wen­den ein ein­zig­ar­ti­ges und pro­fes­sio­nel­les Pee­ling mit 3% Reti­nol und dem paten­tier­ten Reti­nol Boos­ting Com­plex™ der Mar­ke NEO­STRA­TA. Wohl­tu­en­des Bisa­bo­lol (Kamil­len­ex­trakt) beru­higt dabei die Haut. Das ent­hal­te­ne Reti­nol, sowie die paten­tier­ten Wirk­stof­fe Amino­fil und Neo­Ci­tria­te redu­zie­ren nach­weis­lich Fal­ten und Fält­chen und sor­gen für ein eben­mä­ßi­ges und glat­te­res Haut­bild mit ver­klei­ner­ten Poren.

Häu­fi­ge Fra­gen zum Retinol-Peeling

Das Reti­nol-Pee­ling ist für Män­ner und Frau­en in jedem Alter gedacht. Behan­deln kön­nen wir sämt­li­che Haut­ty­pen, von tro­cken über fet­tig bis beson­ders emp­find­lich. Auch jün­ge­re Men­schen kön­nen von dem Ver­fah­ren profitieren. 

Che­mi­sche Pee­lings wer­den meis­tens im Gesicht ange­wen­det. Aber auch ande­re Stel­len, wie z.B. Schul­tern, Rücken, Dekol­le­té, Hän­de und Füße kön­nen sehr gut behan­delt werden. 

  • Fal­ten, Fältchen
  • Pig­ment­stö­run­gen
  • UV-indu­zier­te Pigmentflecken
  • fah­ler Hautton
  • ver­grö­ßer­te Poren, ver­grö­ber­tes Hautrelief
  • Aknen­ar­ben
  • Ver­hor­nungs­stö­run­gen, raue Haut

Übli­cher­wei­se bringt schon ein ein­zi­ges Reti­nol-Pee­ling ein sicht­bar ver­schö­ner­tes Hautbild.

Um aber einen anhal­ten­den sicht­ba­ren Effekt zu erhal­ten, ist es wich­tig, anfangs meh­re­re Pee­ling Sit­zun­gen durch­zu­füh­ren. Eine wie­der­hol­te Anwen­dung des Reti­nol-Pee­lings (3–6 Behand­lun­gen alle 4–6 Wochen) führt zu einer­Re­ge­ne­ra­ti­on (Dicken­zu­nah­me und Auf­pols­te­rung) der Haut und zu einer Stei­ge­rung der eige­nen Kol­la­gen- und Hyaluronsäurebildung.

Anzahl und Behand­lungs­pau­sen stim­men unse­re Ärz­te ganz indi­vi­du­ell auf Ihren Haut­typ ab. 

Vor dem Reti­nol-Pee­ling erfolgt ein aus­führ­li­ches Bera­tungs­ge­spräch und die Begut­ach­tung Ihrer Haut bzw. des Hautzustandes.

Ihre Gesichts­haut wird dann zunächst mit einem spe­zi­el­len Tonic gerei­nigt. Das Pee­ling wird gleich­mä­ßig auf Ihr Gesicht auf­ge­tra­gen und Sie ver­blei­ben zur Kon­trol­le der Ver­träg­lich­keit für 10–20 Minu­ten in unse­rer Pra­xis. Dann dür­fen Sie wie­der nach Hau­se gehen, das Pee­ling muss aber noch eine Wei­le ein­wir­ken. Über die genaue Län­ge der Ein­wirk­zeit infor­miert Sie der Arzt.

Sie waschen die Res­te des Pee­lings unter Ver­wen­dung des pas­sen­den Neo­Stra­ta Rei­ni­gers mit reich­lich Was­ser ab. Emp­find­li­che Haut nach 3 Stun­den, nor­ma­le und unemp­find­li­che Haut nach 8 Stun­den. Tra­gen Sie die pas­sen­de Pfle­ge im Anschluss auf und ver­wen­den sie die­se auch die nächs­ten Tage. 

2 — 4 Tage nach einem Reti­nol Pee­ling setzt ein sicht­ba­rer Schäl­ef­fekt ein und der anschlie­ßen­de­Hei­lungs­pro­zess kann bis zu einer Woche in Anspruch neh­men. Die Haut kann leicht span­nen oder tro­cken und gerö­tet sein. Nach begin­nen­der Haut­er­neue­rung ver­geht das gewöhn­lich zuguns­ten eines sicht­bar ver­bes­ser­ten Haut­zu­stands. Wäh­rend des gesam­ten Behand­lungs­zeit­raums soll­te kon­se­quent auf die Anwen­dung eines hoch wirk­sa­men Licht­schut­zes (Son­nen­creme mit Licht­schutz­fak­tor 50+) geach­tet werden. 

  • sicht­bar glat­te­re Haut
  • eben­mä­ßi­ge­rer Hautton
  • sicht­ba­re Verbesserung
  • ver­rin­ger­te Porengröße
  • wei­che­re Haut
  • eben­mä­ßi­ger, strah­len­der Hautton

  • aku­te Her­pes Infek­ti­on oder star­ke Anfäl­lig­keit dafür
  • Virus­war­zen
  • ora­le Ein­nah­me von Vit­amin A Säu­re Prä­pa­ra­ten wäh­rend der letz­ten 6 Monate
  • kürz­lich vor­an­ge­gan­ge­ne Ope­ra­ti­on (hei­len­de Wunde)
  • aktu­ell statt­fin­den­de Radio-/Pho­to­che­mo­the­ra­pie
  • Hyper­thro­phi­sche und Keloidnarben
  • kürz­lich vor­an­ge­gan­ge­ne Kryo­the­ra­pie ( muss min. 6 Mona­te zurück liegen)
  • Schwan­ger­schaft oder Stillzeit
  • Son­nen­brand
  • star­ke Anfäl­lig­keit für postinflammatorische-Hyperpigmentierungen

Laser­be­hand­lun­gen

Der Erbium:YAG-Laser wird zum fein­schich­ti­gen Abtra­gen von gut­ar­ti­gen Haut­ver­än­de­run­gen (z.B. Alters­war­zen, der­ma­le Nävi, Fibro­me) oder von Haut­krebs­vor­stu­fen (akti­ni­sche Prä­kan­ze­ro­se) ein­ge­setzt. Aus­ser­dem kann die­ser Laser mit­hil­fe eines spe­zi­el­len Hand­stü­ckes zur Fal­ten­be­hand­lung und zur Behand­lung von Nar­ben ein­ge­setzt wer­den. Der Laser wirkt durch die gerin­ge Hit­ze­ent­wick­lung in tie­fer­lie­gen­den Haut­area­len scho­nen­der und ist weni­ger schmerz­haft als ande­re abla­ti­ve Laser oder ande­re alter­na­ti­ve Behandlungsmethoden.

Art und Grö­ße der betrof­fe­nen Haut­stel­le sind aus­schlag­ge­bend für die Dau­er der Behand­lung. Bei einer ein­zel­nen Haut­ver­än­de­rung dau­ert sie weni­ge Minu­ten, für eine frak­tio­nier­te Abla­ti­on des Gesichts ist etwa eine hal­be Stun­de not­wen­dig. Oft genügt eine Sit­zung. Um tie­fer lie­gen­de Haut­stö­run­gen zu ver­bes­sern, füh­ren meh­re­re Behand­lun­gen zum Erfolg. Das aber muss im Ein­zel­fall ent­schie­den wer­den. Kli­ni­sche Stu­di­en bele­gen die siche­ren Behandlungserfolge.

Was pas­siert beim Lasern mit dem Erbium:YAG-Laser?
Bei der Abla­ti­on (Abtra­gung) wan­dert der Laser­strahl über die stö­ren­de Haut­stel­le. Er dringt in die obers­te Schicht ein und wird vom Was­ser in der mensch­li­chen Haut absor­biert. Das Was­ser ver­dampft schlag­ar­tig und reißt dabei Gewe­be­teil­chen in Ultra­schall­ge­schwin­dig­keit mit sich. Ein leich­tes Knal­len ist zu hören. Schicht für Schicht wird das Gewe­be sehr fein und exakt abge­tra­gen. Die angren­zen­de Haut bleibt unversehrt.

Bei der frak­tio­nier­ten Abla­ti­on (Fra­xeln) wird das Laser­licht durch eine spe­zi­el­le hoch­ent­wi­ckel­te Optik auf­ge­teilt. Dadurch bleibt ein gro­ßer Teil der Haut zwi­schen den Micro­Spots unbe­han­delt. Es ent­steht ein Ras­ter, durch das sanf­te Ver­fah­ren rege­ne­riert sich das Gewe­be schnell. Die­se Metho­de sti­mu­liert die Bil­dung von neu­em Kol­la­gen und fes­tigt die Haut, Nar­ben und Fal­ten kön­nen mit die­ser Metho­de deut­lich ver­bes­sert werden.

Laser­pee­ling mit dem Dermablate

Unrei­ne Haut oder klei­ne Fält­chen stö­ren im All­tags­le­ben. Make-Up ver­deckt dabei nur die Pro­blem­zo­nen. Eine ele­gan­te Alter­na­ti­ve zum tie­fen che­mi­schen Pee­ling ist das Laser­pee­ling mit dem Erbium-Laser.

Die Behand­lung eines Gesichts dau­ert zwi­schen 15 und 20 Minu­ten. Eine Sit­zung ist aus­rei­chend. Die Haut wird leicht rot wie bei einem Son­nen­brand, in der Regel sind Sie aber sofort wie­der gesell­schafts­fä­hig (daher auch der Begriff „Luncht­i­me-Pee­ling“) Auch hier wird mit der frak­tio­nier­ten Abla­ti­on gear­bei­tet (s.o.). Die­se Metho­de sti­mu­liert die Bil­dung von neu­em Kol­la­gen und fes­tigt die Haut. Das Ergeb­nis ist ein gesun­des und jugend­li­ches Erscheinungsbild.

Grund­sätz­li­ches zu Laserbehandlungen:

Jeder Behand­lung mit Lasern muss – neben Rei­ni­gung und Rasur der Haut – eine medi­zi­nisch fach­ge­rech­te Dia­gno­se vor­an­ge­hen. Haut­typ und der Behand­lungs­er­folg sind zu prü­fen, Kon­tra­in­di­ka­tio­nen sind aus­zu­schlie­ßen. Sind meh­re­re Behand­lun­gen not­wen­dig, müs­sen jeweils rund sechs Wochen dazwi­schen lie­gen. Ob und wie stark die Schmer­zen bei der Behand­lung sind, hängt stark von ihrem Umfang ab. Eine ört­li­che Betäu­bung ist die Aus­nah­me. In der Regel genügt eine betäu­ben­de Creme und eine beglei­ten­de Küh­lung, ggf. nach­her ergänzt mit einer beru­hi­gen­den Mas­ke. Wich­tig ist jedoch ein anschlie­ßen­der, kon­se­quen­ter Son­nen­schutz, der über vier bis sechs Wochen auf­zu­tra­gen ist. Neben­wir­kun­gen wie Rötun­gen ver­schwin­den inner­halb weni­ger Tage, wobei eine Krus­ten­bil­dung bei eini­gen Behand­lun­gen zum Hei­lungs­pro­zess gehört. Ein Laser ist ein hoch­mo­der­nes, anspruchs­vol­les Sys­tem, das nur in die Hän­de von geschul­tem Fach­per­so­nal gehört, das die gesetz­lich gefor­der­te Sach­kun­de besitzt.

Fett-weg-Sprit­ze (Injek­ti­on­sli­po­ly­se)

Die Fett-weg-Sprit­ze ist eine nicht-chir­ur­gi­sche Metho­de zur Redu­zie­rung von hart­nä­cki­gen Fett­pols­tern an ver­schie­de­nen Kör­per­be­rei­chen. Wenn Sie trotz gesun­der Ernäh­rung und regel­mä­ßi­gem Trai­ning Schwie­rig­kei­ten haben, bestimm­te Fett­ab­la­ge­run­gen los­zu­wer­den, kann die Fett-weg-Sprit­ze eine effek­ti­ve Lösung sein.

Doch nicht nur am Kör­per, son­dern auch im Gesichts­be­reich kann die Injek­ti­on­sli­po­ly­se ange­wen­det wer­den, um Pro­blem­zo­nen wie Dop­pel­kinn und Hän­ge­bäck­chen zu mini­mie­ren. Die Ergeb­nis­se sind dauerhaft.

Die Behand­lung erfolgt durch Injek­ti­on einer spe­zi­el­len Lösung, die die Fett­zel­len gezielt angreift und zu ihrer schritt­wei­sen Auf­lö­sung führt. Der Vor­teil die­ser Metho­de besteht dar­in, dass sie nicht inva­siv ist und kei­ne Nar­ko­se oder län­ge­re Erho­lungs­zeit erfor­dert. Sie kön­nen nach der Behand­lung sofort zu Ihren nor­ma­len Akti­vi­tä­ten zurückkehren.

Die Fett­auf­lö­sung wird durch die Kom­bi­na­ti­on zwei­er Wirk­stof­fe erreicht: Des­oxy­chol­säu­re (DOC) und Phos­pa­t­i­dyl­cho­lin (PPC).

DOC ist eine Gal­len­säu­re und zer­stört die Fettzellen.

PPC ist ein Leci­thin aus der Soja­boh­ne und wur­de ursprüng­lich für die Behand­lung von Fett­embo­lien zuge­las­sen. Es löst Fet­te aus dem Gewe­be, die dann zur Leber trans­por­tiert wer­den, wo die Ver­stoff­wech­se­lung erfolgt.

Es wird eine indi­vi­du­el­le Behand­lungs­pla­nung durch­ge­führt, um Ihre spe­zi­fi­schen Bedürf­nis­se und Zie­le zu berücksichtigen.

Es ist wich­tig zu wis­sen, dass die Ergeb­nis­se nicht sofort sicht­bar sind. Die Fett­zel­len wer­den nach und nach vom Kör­per abge­baut, wodurch sich das behan­del­te Gebiet all­mäh­lich ver­än­dert und straf­fer wird. Meh­re­re Sit­zun­gen im Abstand von min­des­tens 2 Wochen sind meist erfor­der­lich, um opti­ma­le Ergeb­nis­se zu erzielen.

Die­se Behand­lung darf nicht durch­ge­führt wer­den in fol­gen­den Fällen:

  • Schwan­ger­schaft und Stillzeit
  • Kin­der
  • All­er­gien oder Unver­träg­lich­kei­ten: Wenn Sie bekann­ter­ma­ßen all­er­gisch auf die in der Injek­ti­on­sli­po­ly­se ver­wen­de­ten Sub­stan­zen oder ande­re Bestand­tei­le reagie­ren, soll­ten Sie die Behand­lung vermeiden.
  • aku­ten Infektionen
  • Blut­ge­rin­nungs­stö­run­gen
  • Dia­be­tes mit Gefäß­be­tei­li­gung (Mikro­an­gio­pa­thien)
  • schwe­re Leber ‑oder Nierenerkrankungen
  • Über­ge­wicht (BMI > 30)
  • ent­zünd­li­che Bindegewebserkrankungen

Die­se Lis­te umfasst die häu­figs­ten Kon­tra­in­di­ka­tio­nen, es kön­nen jedoch auch ande­re indi­vi­du­el­le Fak­to­ren eine Rol­le spie­len. Es ist wich­tig, dass Sie Ihren Arzt über Ihre voll­stän­di­ge medi­zi­ni­sche Vor­ge­schich­te infor­mie­ren, um eine umfas­sen­de Bewer­tung und indi­vi­du­el­le Emp­feh­lun­gen zu erhal­ten. Nur ein erfah­re­ner Arzt kann Ihre Eig­nung für die Injek­ti­on­sli­po­ly­se beurteilen.

Micro­need­ling und Mesotherapie

Die Kom­bi­na­ti­on von Meso­the­ra­pie und Micro­need­ling ist eine belieb­te und effek­ti­ve Behand­lungs­op­ti­on, um ver­schie­de­ne Haut­pro­ble­me zu behan­deln und das Haut­bild zu ver­bes­sern. Indem bei­de Ver­fah­ren kom­bi­niert wer­den, kön­nen sie syn­er­gis­tisch wir­ken und opti­ma­le Ergeb­nis­se erzielen.

Micro­need­ling:

Beim Micro­need­ling wer­den fei­ne Nadeln in die Haut ein­ge­führt, um win­zi­ge Mikro­ver­let­zun­gen zu erzeu­gen. Dies regt die natür­li­che Rege­ne­ra­ti­on der Haut an und för­dert die Pro­duk­ti­on von Kol­la­gen und Elas­tin. Durch die Mikro­ka­nä­le kön­nen auch topi­sche Wirk­stof­fe bes­ser von der Haut auf­ge­nom­men werden.

Micro­need­ling kann auch von Kos­me­ti­kern durch­ge­führt wer­den. Es gibt aber eini­ge Unterschiede:

  1. Qua­li­fi­ka­ti­on und Aus­bil­dung: Ärz­te, ins­be­son­de­re Der­ma­to­lo­gen, haben eine medi­zi­ni­sche Aus­bil­dung und sind auf die Haut­ge­sund­heit spe­zia­li­siert. Sie haben ein tie­fe­res Ver­ständ­nis der Haut­struk­tur, medi­zi­ni­scher Bedin­gun­gen und mög­li­cher Risi­ken. Kos­me­ti­ker haben oft eine Aus­bil­dung in kos­me­ti­scher Behand­lung, jedoch kei­ne medi­zi­ni­sche Ausbildung.
  2. Behand­lungs­tie­fe: Ärz­te haben die Mög­lich­keit, bei Bedarf tie­fe­re Ein­sti­che in die Haut vor­zu­neh­men, um bestimm­te Haut­pro­ble­me zu behan­deln. Dies erfor­dert ein grö­ße­res Fach­wis­sen, um sicher­zu­stel­len, dass die Behand­lung effek­tiv und sicher durch­ge­führt wird. Kos­me­ti­ker füh­ren in der Regel ober­fläch­li­che­re Behand­lun­gen durch.
  3. Medi­zi­ni­sche Dia­gno­se: Ärz­te kön­nen auch medi­zi­ni­sche Dia­gno­sen stel­len und Haut­pro­ble­me, wie bei­spiels­wei­se Melas­ma oder Nar­ben, genau­er beur­tei­len. Sie kön­nen indi­vi­du­el­le­re Behand­lungs­plä­ne ent­wi­ckeln und mög­li­cher­wei­se zusätz­li­che medi­zi­ni­sche Ver­fah­ren oder ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Medi­ka­men­te emp­feh­len, um opti­ma­le Ergeb­nis­se zu erzielen.
  4. Ver­füg­bar­keit von medi­zi­ni­schen Gerä­ten und Pro­duk­ten: Ärz­te haben Zugang zu einer brei­te­ren Palet­te von medi­zi­ni­schen Gerä­ten und Pro­duk­ten, die für das Micro­need­ling ver­wen­det wer­den kön­nen. Die­se kön­nen spe­zi­ell auf bestimm­te Haut­pro­ble­me zuge­schnit­ten sein und eine fort­schritt­li­che­re Tech­no­lo­gie bieten.

Meso­the­ra­pie:

Die Meso­the­ra­pie beinhal­tet die Injek­ti­on einer spe­zi­ell for­mu­lier­ten Mischung von Wirk­stof­fen in die Haut. Die­se Mischung kann Vit­ami­ne, Anti­oxi­dan­ti­en, Hyaluron­säu­re und ande­re haut­ver­bes­sern­de Sub­stan­zen ent­hal­ten, wodurch die Hydra­ta­ti­on der Haut ver­bes­sert, die Elas­ti­zi­tät gestei­gert und ver­schie­de­ne Haut­pro­ble­me behan­delt wer­den kön­nen. Durch die geziel­te Injek­ti­on wer­den die Wirk­stof­fe direkt an die gewünsch­ten Haut­schich­ten gelie­fert, um ihre vol­le Wir­kung zu entfalten.

Kom­bi­na­ti­on von Micro­need­ling und Mesotherapie

Durch die Kom­bi­na­ti­on von Meso­the­ra­pie und Micro­need­ling kön­nen die Vor­tei­le bei­der Ver­fah­ren ver­stärkt wer­den. Die Mikro­ver­let­zun­gen durch das Micro­need­ling ver­bes­sern die Auf­nah­me­fä­hig­keit der Haut für die inji­zier­ten Wirk­stof­fe aus der Meso­the­ra­pie. Dies erhöht die Wirk­sam­keit der Wirk­stof­fe führt zu einer ver­bes­ser­ten Haut­re­ge­ne­ra­ti­on, erhöh­ter Hydra­ta­ti­on, Ver­min­de­rung von Fal­ten, Auf­hel­lung von Pig­ment­stö­run­gen, Ver­bes­se­rung von Nar­ben und der Haut­struk­tur. Auch bei Haar­aus­fall kön­nen die­se Behand­lun­gen Abhil­fe schaffen.

Das soge­nann­te Vam­pir­lif­ting wird mit­tels der Meso­the­ra­pie oder der Kom­bi­na­ti­on aus Meso­the­ra­pie und Micro­need­ling durch­ge­führt. Das Ver­fah­ren ist ins­be­son­de­re auch für die Pati­en­ten geeig­net, die eine Behand­lung mit künst­li­chen Wirk­stof­fen ableh­nen und eine natur­be­las­se­ne Form der Fal­ten­be­hand­lung bevor­zu­gen. Der Wirk­stoff, der hier zu her­vor­ra­gen­den Resul­ta­ten führt, ist aus­schließ­lich das pati­en­ten­ei­ge­ne Blut, wel­ches zur Behand­lung spe­zi­ell auf­be­rei­tet wird, so dass rei­nes, hoch­kon­zen­trier­tes throm­bo­zy­ten­rei­ches Serum gewon­nen wird. Die­ses Serum ist reich an wert­vol­len Pro­te­inen und Wachs­tums­fak­to­ren, die die Rege­ne­ra­ti­on, die Zel­ler­neue­rung und Kol­la­gen­syn­the­se ankurbeln.

Vor der Behand­lung erfolgt in der Regel eine umfas­sen­de Bera­tung, in der Ihr Haut­zu­stand bewer­tet und ein maß­ge­schnei­der­ter Behand­lungs­plan ent­wi­ckelt wird. Wäh­rend der Behand­lung wird die Haut gerei­nigt, betäubt (falls erfor­der­lich) und das Micro­need­ling durch­ge­führt. Anschlie­ßend wer­den die inji­zier­ba­ren Wirk­stof­fe in die Haut ein­ge­bracht. Die Nach­sor­ge umfasst nor­ma­ler­wei­se die Ver­wen­dung von beru­hi­gen­den Cremes und Sonnenschutz.

Es ist wich­tig zu beach­ten, dass die Kom­bi­na­ti­on von Meso­the­ra­pie und Micro­need­ling von qua­li­fi­zier­ten Fach­leu­ten durch­ge­führt wer­den soll­te, um opti­ma­le Ergeb­nis­se und Sicher­heit zu gewähr­leis­ten. Ein erfah­re­ner Arzt kann eine indi­vi­du­ell ange­pass­te Behand­lung anbie­ten, basie­rend auf Ihren spe­zi­fi­schen Haut­be­dürf­nis­sen und Zielen.